BEWEIDUNG AUF DEN "TIEFWERDER WIESEN"

In der Spandauer Wilhelmstadt zwischen Heerstraße, Havelchaussee und Havel liegen die Tiefwerder Wiesen,
ein natürliches Überschwemmungsgebiet und das letzte Feuchtwiesengebiet im Bereich der Berliner Unterhavel.
Die Tiefwerder Wiesen sind ein ausgewiesenes Landschafts-und Wasserschutzgebiet. Durch die regelmäßigen Überflutungen bieten sie Hechten das letzte Laichgebiet in Berlin. Großseggenwiesen, ausgedehnte Röhrichtgürtel und Auewaldrelikte um die Flussaltarme und Gräben beherbergen eine Vielzahl seltener Tier- und Pflanzenarten. Der Erhalt und die Pflege dieser wertvollen Biotope und Landschaftsstrukturen, durch eine regelmäßige Mahd, ist in feuchten Gebieten wie diesen sehr kostenaufwendig und nur schwer zu bewerkstelligen.

Seit April 2011 weiden und baden hier unsere Wasserbüffel auf einer Fläche von rund 14 ha während der Sommermonate. Das Kurzhalten der Feuchtwiesen und der Verbiss von aufkommenden Weiden sollen die Vegetationsstruktur verbessern. Sie sollen eine offene Graslandschaft erhalten, die als Lebensraum für Bodenbrüter und Kleinsäuger dienen kann.

Zur weiteren Information zu Untersuchungen der Auswirkungen des Wasserbüffel-Beweidungsprojekts im LSG Tiefwerder Wiesen:
siehe Zwischenbericht 2011 und Endbericht 2012

 

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